Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine hat verdeutlicht, wie abhängig wir von Energieimporten sind.
Die jüngsten Kürzungen der Gasversorgungen durch Russland machen dies sehr deutlich. Es ist nicht ausgeschlossen, dass sich die Lage weiter zuspitzt. Auf eine mögliche Unterversorgung muss Deutschland sich zumindest vorbereiten.
Der Deutsche Städte- und Gemeindebund hat daher zum Energiesparen aufgerufen und den Kommunen geraten Notfallpläne zu erstellen. „Beim Einsparen sind nicht nur die Bürgerinnen und Bürger gefordert, sondern auch die Kommunen mit ihren tausenden Verwaltungsgebäuden und anderen Einrichtungen“, sagte DStGB Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberger. Die gedrosselten Gaslieferungen durch Russland zeigen, dass Energie als politisches Druckmittel genutzt werde. Wenn sich die Energieressourcen weiter verknappen, seien „konkrete Einsparpläne“ in den Kommunen sinnvoll. Dazu gehört zum Beispiel die Absenkung der Temperaturen in den Verwaltungsgebäuden.
Der Verband der Kommunalen Unternehmen (VKU) erklärte, dass nun eine rechtzeitige Vorbereitung auf einen möglichen russischen Lieferstopp und eine dann folgende Unterversorgung erfolgen müsse. Niemand wünsche sich eine Notlage bei der Versorgung, aber man könne sie auch nicht ausschließen.
Für diesen Ernstfall werden klare Kriterien und Handlungsstrategien benötigt. Wie auch bei anderen Extremsituationen, z.B Hochwasser oder Überschwemmung, sollten Vorkehrungen getroffen werden, um im Notfall schnell und effektiv handeln zu können.
Aus diesem Grund hat die CDU in einem Schreiben an Bürgermeister Metz darum gebeten
im Hinblick auf mögliche Energieengpässe auch für Ilvesheim einen wie vom Städte- und Gemeindeverbund empfohlenen Notfallplan zu erstellen und dem Gemeinderat und der Öffentlichkeit vorzustellen.

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