Die CDU-Fraktion hatte am 21.11.18 einen Antrag gestellt (zeitgleich mit der SPD-Fraktion), den Dammaufweg in der Dammstrasse, der seit Jahrzehnten von vielen Menschen im alten Ortskern genutzt wurde, wiederherzustellen. Dieser Antrag kam nun in der letzten Gemeinderatssitzung zur Abstimmung:
Die alte Variante, also eine einfach asphaltierte Rampe, wie sie zuvor ausgeführt war, war aus versicherungsrechtlicher Sicht nicht mehr möglich und wurde daher auch von der Verwaltung nicht mehr in Betracht gezogen. Aus unserer Sicht wäre diese „einfache“ Ausführung eigentlich ausreichend gewesen, wir sahen aber auch die möglichen Gefahren und Einschränkungen.
Die in Verwaltungsvorlage aufgezeigten alternativen Varianten sahen die unterschiedlichsten Lösungen vor:

  • Variante A, als reine „Schiebehilfe“ für Fahrräder (günstig, wenige tausend € Kosten)
  • Variante B, neue und modifizierte Treppe an Stelle der bestehenden Treppe (10 – 15T € Kosten), die dann auch von Kinderwägen und Räder genutzt werden könnte
  • Variante C, komplett barrierefreie Rampe, min. 110T € Kosten
  • Variante D, Umgestaltung Gartengässel, min. 35T € Kosten

Wir schlossen die Variante A als nicht ausreichend, Variante C als deutlich zu aufwändig und zu teuer und auch die alleinige Variante D aus, da diese nicht der Aufgabenstellung entsprach, den Dammaufweg wiederherzustellen, sondern nur eine „Umleitung“ auf die bestehende Rampe in Richtung REWE bedeutet hätte.
Als Kompromiss wurde von Seiten der CDU-Fraktion Variante B favorisiert (s. Bild!), also die Bestandstreppe durch eine neue Treppe mit möglichst flacher Steigung zu ersetzen, die einen zusätzlichen Aufweg für Räder und Kinderwägen erhält.

Diesem Vorschlag konnten auch die anderen Fraktionen folgen, ergänzt um die weitere Maßnahme, zusätzlich noch die Ertüchtigung des Gartengässels zu prüfen, um auch Nutzern von Rollatoren einen ungefährdeten Weg zur barrierefreien Rampe 200 m weiter entfernt zu ermöglichen. Gelder hierfür sind in den Haushalt 2020 einzustellen. Das Ergebnis der Prüfung und die dann kalkulierten Kosten werden dem TA/Gemeinderat aber nochmals zur Genehmigung vorgestellt.
Der Beginn der Planung für die modifizierte Treppe soll noch in diesem Jahr erfolgen, die Umsetzung wird dann wohl in 2020 stattfinden.
Die CDU-Fraktion freut sich, dass dieser Antrag erfolgreich war und wir eine Kompromisslösung für den Aufweg erreichen konnten, der im ersten Schritt vielen Bürgerinnen und Bürgern, die mit Rad und Kinderwagen unterwegs sind, wieder schnellere und einfachere Wege, z.B. in Richtung REWE und Neckarstadion, bietet und die gewohnte Infrastruktur im alten Ortskern weitestgehend wiederherstellt.
/Ralf Kohl

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