Verbesserung der Verkehrssituation für Radfahrer und Fußgänger im Bereich Brückenstaße gefordert:
• im Bereich der Kreuzung Brückenstraße/ Im Freibad,
• im Bereich Auf- und Abfahrt Seckenheimer Brücke und
• im Bereich der Straßenkreuzung REWE-Ausfahrt/ Freibad-Wohngebiet/ Freizeit- und Sportgebiet/ Brückenstraße.

Diese Kreuzungsbereiche im Zusammenhang mit der Radwegeführung von der Seckenheimer Brücke kommend waren schon mehrfach durch Antrag des AK Rad bei Verkehrstagesfahrten ein TOP, so u.a. am 22.09.2016 und am 09.03.2017. Nach mehrmaligen Anregungen aus der Bevölkerung stellte die CDU-Fraktion in der letzten Gemeinderatssitzung gemeinsam mit der Fraktion der Grünen den Antrag eine weitere Verbesserung der Situation zu prüfen, zu beraten und zu beschließen
Ziel ist eine deutlichere bzw. eindeutige Kennzeichnung der Radwegeführung zur Sicherung von Radfahrern und Fußgängern.

Beantragt wird:

  1. Kennzeichnung der Fahrbahnspuren auf der Brückenabfahrt mit Piktogrammen
    Jeweils ein Rad- und Fußgängerpiktogramm am oberen Ende von der Brücke kommend, in der Mitte am Aufgang der Treppe aus dem Freizeitgebiet und am unteren Ende vor der Überquerung der Straße am Freibad.
    Begründung: Die Zuteilung der Spuren ist nicht klar erkennbar. Am oberen Ende der Auffahrt findet sich ein Fußgängerschild in der Mitte der beiden Spuren. Das Radschild im (von der Brücke kommend) linken Beet ist selbst im Winter kaum zu sehen.

    Für viele Verkehrsteilnehmer gilt automatisch, dass die äußere Spur der Radweg ist. Daher ist eine klare Kennzeichnung von oben und unten nötig.
  2. Rote Markierung des Radweges auf der Fahrspur über die Straße am Freibad mit weißen Radpiktogrammen
    Begründung: Sehr unübersichtliche und stark frequentierte Kreuzung für Radfahrende, Fußgänger*innen und für den motorisierten Verkehr, der durch den Verkehr auf der Landesstraße zügig unterwegs ist, z.B. beim Abbiegen in diese Kreuzung für die Wohnsiedlung (3 Zufahrtswege), zum Sommerdammaufgang, in die Straße Am Freibad, zum Festplatz, Parkplatz, den Vereinen und zur Alla Hopp Anlage und unerlaubterweise auch für die Einfahrt zum Rewe Parkplatz „von hinten“.
    Die Verkehrtagesfahrt beurteilte diese Stelle im September 2016 als nicht ausreichend verkehrsträchtig. Im Oktober 2016 eröffnete die Alla-Hopp-Anlage. Auch in Anbetracht der stärkeren Frequentierung der Kreuzung durch alle Verkehrsteilnehmende mit dem Ziel Sport-, Hunde- und Fischerverein, Minigolfanlage sowie der viel genutzten Alla Hopp Anlage ist eine erneute Betrachtung der Situation in unseren Augen notwendig

  3. Möglichkeit einer halbseitigen Absperrung der REWE-Ausfahrt mittels einer Kette prüfen
    Die Verwaltung möge sich bitte mit dem Betreiber in Verbindung setzen, um zu prüfen, ob es möglich ist, die Ausfahrt über eine abnehmbare Kette so zu verengen, dass in Zukunft nur die Ausfahrt genutzt wird, und zur Einfahrt, wie vorgesehen, die Fahrbahn über den Kreisel verwendet wird.

Weiterhin wäre wünschenswert sich im Rahmen einer Gemeinderatssitzung und einer Verkehrstagefahrt nochmals darüber Gedanken zu machen, wie Radfahrer, insbesondere Kinder, an den unübersichtlichen Ausfahrten besser geschützt werden können. Durch den Weg zur Bahn nach Seckenheim und die Sport- und Spielplätze sind viele Jugendliche und Kinder unterwegs, die aufgrund der Garagen und hohen Mauern herannahende Autos oft erst spät erkennen.

Dr. Katharina Kohlbrenner

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